Östergötland liegt in Südschweden. Mit einer Fläche von 9.979 km² und 413.000 Einwohner ist Östergötland verwaltungsmässig ein Teil der Provinz Östergötlands län.
Die bedeutendsten Städte sind: Linköping, eine Universitätsstadt mit dem Dom, das grosse Freilicht- und dem Luftfahrtmuseum. Norrköpping ist als “Schwedens Manchester” bekannt. Finspång, hier befindet sich auch das Schloss mit dem gleichnahmigen Namen. Motala liegt am Abfluss des gleichnahmigen Flusses, wo im Jahre 2000 die erste 8.000 Jahre alte Pfeilspitze entdeckt wurde.
Zeugnisse der ältesten Besiedlung sind Grabhügel um den See Takern, Felszeichnungen am Motola Fluss sowie Schatz und Grabfunde, die das Bild der kulturellen Entwicklung ergänzen.
Im 12. Jahrhundert wurde Linköping Bischofssitz und in der Mitte des Jahrhunderts wurde in Alvastra das erste Kloster Schwedens gebaut.
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts dominierte die Kirche und der Adel die Provinz, eine Tatsache, die zu Aufständen führte. Um aber die dort lebenden Bürger zu befrieden, wurde eine Burg in Vadstena gebaut. Dadurch erlangte Vadstena zeitweilig den Status als administratives Zentrum. Die Stadt gilt noch als eine der spirituellen Zentren Schwedens.
Entlang der Vättern-Seen, an welche die Provinz im Westen grenzt, liegt Omberg, ein Naturreservat und unweit davon befindet sich Schwedens berühmtestes Runenstein, der Rök-Stein. Da in Östergötland eine Reihe bedeutender Adelsgeschlechter lebte, befinden sich dort unzählige Schlösser, wie Sturefors, Ekenäs, Löfstad, deren Besichtigung keiner, der hier ist, verpassen sollte.